{"id":487,"date":"2014-10-28T20:54:19","date_gmt":"2014-10-28T20:54:19","guid":{"rendered":"http:\/\/purtul.de\/?p=487"},"modified":"2017-10-14T17:32:04","modified_gmt":"2017-10-14T17:32:04","slug":"sondermuell-an-der-fassade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/purtul.de\/?p=487","title":{"rendered":"SZ: Sonderm\u00fcll an der Fassade"},"content":{"rendered":"<p>Es sind kurze, harte Hiebe, mit denen die M\u00e4nner die Wand traktieren. Nach jedem Hammerschlag fliegen kleine Steinbrocken durch die Luft. Staub vernebelt die Sicht. Die Arbeiter tragen Helme und Schutzbrillen, einige auch Staubmasken. Sie m\u00fcssen sich vorkommen wie in einem Steinbruch, dabei stehen sie auf dem Bauger\u00fcst eines Neubauprojekts in Hamburg. Noch sind die 200 luxuri\u00f6s ausgestatteten Apartments nicht bezogen. Es wird auch eine Weile dauern: Zuerst m\u00fcssen die Arbeiter die gerade erst angebrachte W\u00e4rmed\u00e4mmung ersetzen.<\/p>\n<p>Durch Zufall hat ein Gutachter bemerkt, dass der inzwischen insolvente Bauunternehmer am Kleber f\u00fcr die D\u00e4mmplatten gespart hatte. Eine starke Windb\u00f6e k\u00f6nnte deswegen das W\u00e4rmed\u00e4mmverbundsystem (WDVS) von der Wand rei\u00dfen. Es besteht aus den D\u00e4mmplatten, einem stabilen Kunststoffnetz, verschiedenen Putzschichten sowie aufgeklebten Klinkerriemchen, die dem Neubau die Anmutung eines Backsteingeb\u00e4udes geben sollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Klinker-abklopfen1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-493\" src=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Klinker-abklopfen1-300x192.jpg\" alt=\"Klinker-abklopfen\" width=\"300\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Klinker-abklopfen1-300x192.jpg 300w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Klinker-abklopfen1-1024x655.jpg 1024w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Klinker-abklopfen1-624x399.jpg 624w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Klinker-abklopfen1.jpg 1721w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zehntausend Quadratmeter WDVS m\u00fcssen auf der Hamburger Baustelle abgerissen und entsorgt werden. Sie bietet eine Vorschau auf das, was auf Deutschland zukommt: Irgendwann verwandelt sich die Fassadend\u00e4mmung in Abfall, weil ihre Lebensdauer nicht an die von Geb\u00e4uden heranreicht. Viele 100 Millionen Quadratmeter der luftigen Platten kleben bereits an deutschen Hausw\u00e4nden. Es geht also um gro\u00dfe Mengen, sagt Bauexperte Bert Bielefeld von der Universit\u00e4t Siegen. \u201eWenn die n\u00e4chste Generation von Besitzern diese H\u00e4user sanieren muss, haben wir ein riesiges volkswirtschaftliches Problem, den Sonderm\u00fcll von den Fassaden runter zu bekommen.\u201c<\/p>\n<p>In den allermeisten F\u00e4llen besteht die D\u00e4mmung aus Polystyrol, also Styropor. Dieser Kunststoff wird aus Erd\u00f6l hergestellt und ist brennbar. D\u00e4mmplatten enthalten daher meist ein Flammschutzmittel namens Hexabromcyclododecan (HBCD) \u2013 etwa sieben Gramm pro Kilogramm Tr\u00e4germaterial. Doch HBCD gilt laut Europ\u00e4ischer Chemikalienagentur als \u201ebesonders besorgniserregend\u201c: Es reichert sich in der Natur und in Organismen an und steht im Verdacht, die Fortpflanzung zu sch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Deshalb haben die Vereinten Nationen ein globales HBCD-Verbot beschlossen. Die EU-Chemikalienverordnung Reach untersagt den Einsatz ab August 2015. Mehrere Hersteller von D\u00e4mmprodukten haben bei der zust\u00e4ndigen Agentur jedoch eine Ausnahmegenehmigung beantragt, um das Flammschutzmittel weiter einsetzen zu k\u00f6nnen. Daher ist die Chemikalie noch in den meisten D\u00e4mmplatten aus Styropor enthalten. Auch in denen, die in Hamburg entsorgt werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WDVS-Abriss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-491\" src=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WDVS-Abriss-300x200.jpg\" alt=\"WDVS-Abriss\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WDVS-Abriss-300x200.jpg 300w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WDVS-Abriss-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WDVS-Abriss-624x416.jpg 624w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/WDVS-Abriss.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Arbeiter vor Ort wissen nichts von dem enthaltenen Gift; die meisten sprechen kein Deutsch. Mit einer Flex s\u00e4belt ihr Vorarbeiter die K\u00f6pfe der D\u00fcbel ab, welche die Platten an der Wand fixieren. Das reicht aber noch nicht. Nur wenige der eigentlichen D\u00e4mmplatten lassen sich sauber von der Fassade trennen. Viele zerbr\u00f6seln dabei \u2013 kleine Styropork\u00fcgelchen rieseln w\u00e4hrend der Arbeit laufend vom Ger\u00fcst und werden vom Winde verweht.<\/p>\n<p>F\u00fcr den beauftragten Entsorgungsunternehmer Henner Buhck sind die abgebrochenen Platten \u201egemischter Bauabfall\u201c: \u201eWir wissen wohl um die Diskussion um die Inhaltsstoffe. Bei W\u00e4rmeverbundsystemen aber ist es so, dass der Gesetzgeber sich noch nicht bereitgefunden hat, eine Umschl\u00fcsselung vorzunehmen.\u201c<\/p>\n<p>Plastikabfall, versetzt mit einer weltweit ge\u00e4chteten Chemikalie, ist kein Sonderm\u00fcll? Kein \u201egef\u00e4hrlicher Abfall\u201c, wie der juristisch korrekte Begriff lautet? Der Sprecher der Hamburger Umweltbeh\u00f6rde, Magnus-Sebastian Kutz, best\u00e4tigt auf Anfrage, dass WDVS-Reste \u201eals gemischte Bau- und Abbruchabf\u00e4lle entsorgt werden\u201c. Gleichzeitig beschwichtigt er: \u201eDiese W\u00e4rmeverbundsysteme werden erst seit einigen Jahren verbaut und stellen nach hiesiger Kenntnis derzeit noch kein Entsorgungsproblem dar.\u201c Auf Nachfrage nach dem enthaltenen HBCD korrigiert sich der Sprecher: \u201eSollte das D\u00e4mmmaterial mit HBCD oder anderen gef\u00e4hrlichen Stoffen belastet sein, so ist der Abfallschl\u00fcssel 17\u200906 03* zu verwenden.\u201c Schon das Sternchen kennzeichnet einen gef\u00e4hrlichen Abfallstoff, die Ziffer spezifiziert \u201eD\u00e4mmmaterial, das aus gef\u00e4hrlichen Stoffen besteht oder solche Stoffe enth\u00e4lt\u201c.<\/p>\n<p>Genau hier liegt offenbar der Kern des Problems: F\u00e4llt das zu entsorgende D\u00e4mmmaterial unter diesen Schl\u00fcssel? Kutz verweist auf fehlende Vorgaben von EU und Bundesregierung. Fast alle Bundesl\u00e4nder antworten auf Anfrage, das Material sei gemischter Bauabfall oder unbedenkliches D\u00e4mmmaterial. Das Brandenburger Umweltministerium immerhin weist auf das HBCD-Verbot hin. Dessen Umsetzung in EU-Recht werde gerade vorbereitet. \u201eNach Inkrafttreten des Verwendungsverbotes w\u00e4ren Abf\u00e4lle aus diesen D\u00e4mmsystemen als gef\u00e4hrlicher Abfall einzustufen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-607\" src=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/D\u00e4mmplatten-vor-Ger\u00fcst-300x187.jpg\" alt=\"daemmplatten-vor-geruest\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/D\u00e4mmplatten-vor-Ger\u00fcst-300x187.jpg 300w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/D\u00e4mmplatten-vor-Ger\u00fcst-624x388.jpg 624w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/D\u00e4mmplatten-vor-Ger\u00fcst.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Wolfgang Setzler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Fachverbands W\u00e4rmed\u00e4mm-Verbundsysteme, erkl\u00e4rt auf Anfrage, ein zur\u00fcckgebautes WDVS falle \u201eunter den Abfallschl\u00fcssel 17\u200909 04 und ist damit als gemischter Bau- und Abbruchabfall zu bezeichnen, also als \u201enicht gef\u00e4hrlicher Abfall\u2018\u201c. Im \u00dcbrigen habe das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Bauphysik im Auftrag der Industrie die Entsorgung in einem Projekt erforscht, dessen Ergebnisse auf der Messe BAU 2015 pr\u00e4sentiert wurden. Statt des Abbruchs alter WDVS pl\u00e4dieren die Forscher f\u00fcr eine \u201eErt\u00fcchtigung\u201c der Systeme mittels \u201eAufdopplung\u201c. Dabei werden die alten D\u00e4mmplatten nicht abgerissen, sondern mit neuen beklebt. F\u00fcr einen leichteren R\u00fcckbau m\u00fcsse \u00fcber neue Befestigungstechniken nachgedacht werden. Entsorgungsprobleme seien jedoch nicht zu erwarten, da die Verbrennungskapazit\u00e4ten ausreichen.<\/p>\n<p>Alle Ministerien betonen, die Verbrennung der Platten sei \u2013 unabh\u00e4ngig von der Einstufung \u2013 das richtige Entsorgungsverfahren, da hierbei das HBCD zerst\u00f6rt werde. Auch der Hamburger Entsorger Buhck bringt den WDVS-M\u00fcll in eine M\u00fcllverbrennungsanlage (MVA). Doch das scheint die Ausnahme zu sein. \u201eDiese Stofffraktion kommt in unseren Anlagen nicht an\u201c, schreibt Andreas Aum\u00fcller von der Firma Energy from Waste auf Anfrage. Sein Unternehmen ist Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Betreiber von M\u00fcllverbrennungsanlagen.<\/p>\n<p>Der Grund d\u00fcrfte klar sein: Die Entsorgung in MVA ist vergleichsweise teuer. Da die Platten vor allem aus Erd\u00f6l bestehen, entwickeln sie sehr viel Hitze, wie Betriebsleiter best\u00e4tigen. Deshalb k\u00f6nnen sie nur in kleinen Mengen untergemischt werden. So d\u00fcrften sich die Anlagen auch nur bedingt zur Entsorgung der gro\u00dfen Mengen eignen, die in den kommenden Jahrzehnten anstehen. Besser eignen sich offenbar einige Industriekraftwerke.<\/p>\n<p>Bei den G\u00f6ttinger Entsorgungsbetrieben (GEB) etwa werden D\u00e4mmplatten gemeinsam mit anderen Abf\u00e4llen zerkleinert und zu einem Ersatzbrennstoff verarbeitet, den dann das Heizkraftwerk Witzenhausen verfeuert. \u201eWenn das Material Sonderabfall w\u00fcrde, d\u00fcrften wir das nicht mehr annehmen\u201c, sagt Franz Rottkord, Abteilungsleiter Abfallwirtschaft bei den GEB. \u201eWir m\u00fcssten es separieren und zu einer Sonderabfallbehandlungsanlage transportieren.\u201c Eine Einstufung als Sonderm\u00fcll w\u00fcrde die Entsorgung des Materials also deutlich verteuern. Die Kosten h\u00e4tten die Hausbesitzer zu tragen. Doch schon jetzt ist die W\u00e4rmed\u00e4mmung mit Polystyrol in Verruf geraten \u2013 aufgrund der trotz HBCD bestehenden Brandgefahr und anderer Probleme. W\u00fcrden die Platten als Sonderm\u00fcll eingestuft, w\u00e4ren sie wohl noch schwerer zu verkaufen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-492\" src=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/D\u00e4mmplatten-in-Container-300x200.jpg\" alt=\"D\u00e4mmplatten-in-Container\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/D\u00e4mmplatten-in-Container-300x200.jpg 300w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/D\u00e4mmplatten-in-Container-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/D\u00e4mmplatten-in-Container-624x416.jpg 624w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/D\u00e4mmplatten-in-Container.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Daran hat die Politik offenbar kein Interesse. Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums schreibt auf Anfrage: \u201eHBCD ist kaum wasserl\u00f6slich und fest in den Polystyrolschaum eingebunden.\u201c Bei einer korrekten Entsorgung komme es zu \u201ekeinem Gesundheits- und Umweltrisiko\u201c. Tats\u00e4chlich ist die Abfallverbrennung in Europa technisch weit entwickelt. Doch gerade bei HBCD-belasteten D\u00e4mmplatten k\u00f6nnten Dioxine und Furane entstehen, sagen Toxikologen.<\/p>\n<p>Eine Einstufung als Sonderm\u00fcll w\u00e4re auch deshalb sinnvoll, weil sie die Nutzung illegaler Entsorgungswege erschweren w\u00fcrde. \u201eIn Deutschland gilt f\u00fcr ,gef\u00e4hrliche Abf\u00e4lle\u2018 ein gesondertes und sehr spezifisches Dokumentationsverfahren\u201c, erl\u00e4utert Henner Buhck. \u201eDa ist jederzeit nachvollziehbar, wo die Stoffe landen.\u201c<\/p>\n<p>Bisher ist dies im Einzelfall kaum zu verfolgen. Theoretisch w\u00e4re es sogar m\u00f6glich, dass die Platten ins Recycling gehen. So k\u00f6nnten aus giftbelasteten Platten Verpackungen werden. Ein weiterer m\u00f6glicher Entsorgungsweg sind Deponien f\u00fcr Bauschutt und \u00e4hnliche Stoffe, da es deutlich g\u00fcnstiger ist, den Abfall dort abzulagern, als ihn zu verbrennen. Eine Stichprobe auf einer nieders\u00e4chsischen M\u00fclldeponie zeigt, dass die Verantwortlichen beim Styropor bisher offenbar nicht so genau hinschauen. Dort liegen, versteckt zwischen S\u00e4cken mit Mineralwolld\u00e4mmung, zahlreiche Styroporplatten, deren Ablagerung nach Deponierecht strikt verboten ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Styropor-auf-Deponie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-494\" src=\"http:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Styropor-auf-Deponie-200x300.jpg\" alt=\"Styropor-auf-Deponie\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Styropor-auf-Deponie-200x300.jpg 200w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Styropor-auf-Deponie-683x1024.jpg 683w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Styropor-auf-Deponie-624x936.jpg 624w, https:\/\/purtul.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Styropor-auf-Deponie.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kritiker Bielefeld vermutet hinter der abwartenden Haltung der Politik ein System: \u201eDie Sonderm\u00fclleinstufung kommt immer erst dann, wenn es wirtschaftlich vertr\u00e4glich ist. Das Problem sieht man auch im Bereich von Asbest, PCB und anderen Schadstoffen, die wir fr\u00fcher massiv verbaut haben und heute auch verdammen.\u201c<\/p>\n<p><em>Dies ist die leicht aktualisierte Fassung eines Textes, der am 28.10.2014 in der S\u00fcddeutschen Zeitung erschien.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind kurze, harte Hiebe, mit denen die M\u00e4nner die Wand traktieren. Nach jedem Hammerschlag fliegen kleine Steinbrocken durch die Luft. Staub vernebelt die Sicht. Die Arbeiter tragen Helme und Schutzbrillen, einige auch Staubmasken. Sie m\u00fcssen sich vorkommen wie in einem Steinbruch, dabei stehen sie auf dem Bauger\u00fcst eines Neubauprojekts in Hamburg. Noch sind die 200 luxuri\u00f6s ausgestatteten Apartments nicht bezogen. 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